{"id":1433,"date":"2026-07-30T11:50:03","date_gmt":"2026-07-30T09:50:03","guid":{"rendered":"http:\/\/www.matthias-hofmann.info\/?page_id=1433"},"modified":"2026-07-30T11:58:28","modified_gmt":"2026-07-30T09:58:28","slug":"mf-4-verlorene-traeume","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.matthias-hofmann.info\/?page_id=1433","title":{"rendered":"M&amp;F-4: Verlorene Tr\u00e4ume"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>M&amp;F4: VERLORENE TR\u00c4UME<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>1<\/strong><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p>Genf, ECT<\/p>\n\n\n\n<p>Cologny House, Blue Office<\/p>\n\n\n\n<p>Januar 2356 (ESZ)<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p>Pr\u00e4sident John Earl Shepard, ein Mann von beachtlichen K\u00f6rperma\u00dfen und Augen, in denen etwas Verschlagenes zu wohnen schien, ging nachdenklich auf und ab, w\u00e4hrend ihn die Personen, die an dem gro\u00dfen Konferenztisch sa\u00dfen, dabei aufmerksam beobachteten.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben Nicholas Direko, seinem Stabs- und Sicherheitschef, waren die Vizepr\u00e4sidentin Sarah Hancock, der Verteidigungsminister Carl Sverrisson und der oberste Sicherheitsberater des Kongresses, Wladimir S. Fedonkin, anwesend.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht im Raum, aber praktisch auf Ggrund seiner Position als Chef der Terranischen Nationalpartei sowie eines der gr\u00f6\u00dften R\u00fcstungsunternehmen in der UES, stets pr\u00e4sent, war Charles Walken. Er war galt als der eigentliche Initiator hinter den Ereignissen der vergangenen Jahre und arbeitete eher als graue Eminenz im Hintergrund, bei dem allerdings alle F\u00e4den zusammenliefen und der bei allen Entscheidungen von Belang immer das letzte Wort innehattehaben durfte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Lage war angespannt. Seitdem das Kriegsrecht ausgerufen sowie der Colony Act nun offiziell vom Kongress vor\u00fcbergehend au\u00dfer Kraft gesetzt worden war, hatten sich mehrere Raumkolonien der UES erwartungsgem\u00e4\u00df formal f\u00fcr unabh\u00e4ngig erkl\u00e4rt. Eine Entwicklung, die Shepard und Charles Walken durchaus so gewollt hatten, obwohl die Zahl an Kolonien, die ihren Schritt in die Unabh\u00e4ngigkeit androhten, praktisch im Tagestakt wuchs. Von daher war es wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis diese Kolonien den endg\u00fcltigen Bruch mit der Erde vollzogen.<\/p>\n\n\n\n<p>Shepard hatte gemeinsam mit Walken die Ermordung seines Amtsvorg\u00e4ngers Ethan Philips geplant und auch erfolgreich umgesetzt. Wobei eher der Industriemagnat Walken f\u00fcr die Planung und Durchf\u00fchrung des Attentats verantwortlich gewesen war und er selbst dabei nur als Kopilot fungiert hatte. Doch nat\u00fcrlich in dem Bewusstsein, dass er davon deutlich profitieren w\u00fcrde, denn nun war er der UES-Pr\u00e4sident. Und bis auf Hancock und Sverrisson waren auch alle im Raum Anwesenden in diesen Vorgang eingeweiht.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Shepard hatte sich der Verrat an seinem alten Freund Ethan Philips demnach durchaus gelohnt, aber durch die Aussetzung des Colony Acts hatte er die Raumkolonien gegen sich aufgebracht. Das war zwar durchaus in seinem Sinn, denn sein Ziel war es, den Kolonien langfristig ihre s\u00e4mtlichen Autonomierechte zu nehmen und sie wieder fester an die Erde zu binden, dennoch drohte die Situation gerade au\u00dfer Kontrolle zu geraten. Alles ging viel zu schnell, und die langen Informationswege zwischen der Erde und den Koloniesystemen trugen ihr \u00dcbriges dazu bei. Zwei Systeme hatten ihre Unabh\u00e4ngigkeit bereits erkl\u00e4rt, w\u00e4hrend in den \u00e4u\u00dferen Systemen die Nachricht von der Verh\u00e4ngung des Kriegsrechts \u00fcber der Erde und den Core-Systemen noch gar nicht eingetroffen war, wodurch man im Umkehrschluss sicher mit weiteren Austritten rechnen musste.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Da hat mir Charles Walken ja eine ordentliche Misere eingebrockt,<\/em> dachte Shepard s\u00e4uerlich. <em>Als wenn ich ihn nicht bereits im Vorfeld gewarnt h\u00e4tte. Jetzt fliegt mir der ganze verdammte Laden um die Ohren. Und alles nur, weil Charles die Zeit nicht hatte abwarten wollen. Auch wenn er damit nat\u00fcrlich durchaus richtiglag, <\/em>schr\u00e4nkte er sogleich wieder ein<em>. Doch eine weitaus bessere und umsichtigere Planung w\u00e4re von Vorteil gewesen, <\/em>erkannte er dann niedergeschlagen. <em>Nat\u00fcrlich kommt das alles nicht v\u00f6llig ungelegen, aber wenn es nach mir geht, dann sollte der milit\u00e4rische Part dieser Vorg\u00e4nge doch so klein wie m\u00f6glich gehalten werden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbAlso, was tun wir?\u00ab, fragte Shepard schlie\u00dflich mit Blick in die Runde, ohne einen der Anwesenden direkt gemeint zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p>Fedonkin, eine aristokratische und \u00fcberheblich wirkende Erscheinung, r\u00e4usperte sich vernehmlich. \u00bbDie Lage ist zwar ernst, Mister President, denn mit Sigma Draconis und Eta Cassiopeia haben sich zwei der wichtigsten und \u00e4ltesten UES-Koloniesysteme f\u00fcr unabh\u00e4ngig erkl\u00e4rt, aber noch haben sich keine weiteren Systeme der Revolte angeschlossen. Wenn wir nur schnell genug reagieren, geben wir das Heft des Handelns nicht aus der Hand.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbGanz so rosig m\u00f6chte ich es nicht formulieren, Wladimir Sergejewitsch\u00ab, begann Sverrisson, der mit seiner K\u00f6rperf\u00fclle dem Pr\u00e4sidenten kaum nachstand, jedoch \u00fcber ein wesentlich gewinnenderes Wesen verf\u00fcgte. \u00bbMit Pi\u00b3Orionis, Omicron Eridani, Tamesa, Tonosa und Delta Pavonis sowie Beta Hydri stehen weitere Systeme kurz davor, diesen Schritt ebenfalls zu vollziehen. Wir m\u00fcssen den Colony Act wieder in Kraft setzen und die Kolonien an den Verhandlungst\u2026\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbQuatsch!\u00ab, unterbrach Shepard Sverrisson in einem besonders r\u00fcden und respektlosen Tonfall. \u00bbMit diesen Leuten von den Kolonien wird nicht verhandelt. Das ist keine Option mehr. Sie haben ihre verfassungsgem\u00e4\u00dfen Rechte verwirkt\u00ab, stellte er unmissverst\u00e4ndlich klar und setzte sich auf einen Sessel, der am Kopfende des Tischs stand.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Verteidigungsminister schluckte unterdessen schwer und hatte alle M\u00fche, an sich zu halten. Ethan Philips h\u00e4tte niemals so mit ihm geredet, weswegen Shepards Reaktion ein untr\u00fcgliches Zeichen daf\u00fcr war, dass ab sofort ein anderer Wind durch das Cologny House wehen w\u00fcrde. Noch vor wenigen Wochen h\u00e4tte es Shepard nicht gewagt, sich ihm gegen\u00fcber so zu verhalten. Aber jetzt war er der Pr\u00e4sident der UES und dank verh\u00e4ngten Kriegsrechts auch der nahezu unumschr\u00e4nkte Herr. <em>Ich muss vorsichtig sein<\/em>, erkannte Sverrisson daher auch. <em>Hier stimmt etwas nicht, was ich zum gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt nur noch nicht voll und ganz verstehe. Aber die Dinge passen einfach zu gut zusammen, als dass sie noch Zufall sein k\u00f6nnten. Doch wenn ich mich zu offensiv verhalte, dann wird John noch misstrauisch, was ich unbedingt vermeiden muss, wenn ich die Wahrheit herausfinden will,<\/em> legte er sich z\u00fcgig eine passende Strategie f\u00fcr die nahe Zukunft zurecht.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbAber, Mister President\u00ab, nahm Sarah Hancock das Wort an sich. \u00bbEs geht hier um den Erhalt der UES. Wir sollten mit den Kolonien verhandeln, anstatt allein auf eine rein milit\u00e4rische Vorgehensweise zu setzen. Letzteres scheint mir kein vern\u00fcnftiges Verhalten zu sein.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Shepard bedachte Hancock mit einem absch\u00e4tzenden Blick. Auch Direko schloss sich dem Pr\u00e4sidenten darin an.<\/p>\n\n\n\n<p>Hancock hatte dunkelblonde Haare, die sie stets zu einer einfachen Hochsteckfrisur arrangiert hatte. Sie setzte Make-up nur in einer dezenten Form ein, aber daf\u00fcr an den richtigen Stellen. Ein Model war sie nicht gerade, aber dennoch wirkte ihr \u00c4u\u00dferes recht attraktiv, wenn auch auf eine etwas unscheinbare Art und Weise. Ihre gesch\u00e4ftsm\u00e4\u00dfige, jedoch recht k\u00f6rperbetonte Kleidung unterstrich ihren seri\u00f6sen Auftritt.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch vor vier Wochen war sie eine Senatorin im Kongress und f\u00fcr die Betreuung der Raumflottenwerften mitverantwortlich gewesen. Shepard hatte sie zu seiner Vizepr\u00e4sidentin ernannt, um sie in erster Linie als Gegenpart zu Charles Walken, dem er aufgrund der Umst\u00e4nde nicht uneingeschr\u00e4nkt vertrauen konnte, zu benutzen. Aber schon mit ihrer letzten Bemerkung hatte sie ihm deutlich gezeigt, dass sie nicht die Absicht hatte, sich benutzen zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das gefiel Shepard nicht, hatte ihm Walken doch selbst vor dieser m\u00f6glichen Entwicklung gewarnt. Und auch sein Aufpasser Nicholas Direko sah sich in der Einsch\u00e4tzung seines Mentors erneut best\u00e4tigt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbNoch haben wir die Kontrolle\u00ab, ereiferte sich Fedonkin pl\u00f6tzlich. \u00bbMithilfe eines schnellen milit\u00e4rischen Schlags ist diese Revolte in k\u00fcrzester Zeit niederzuschlagen. Wir sollten keine Zeit verlieren und gleich f\u00fcr klare Verh\u00e4ltnisse sorgen, die den anderen Kolonien schon im Voraus jeden Willen zur Unabh\u00e4ngigkeit nehmen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDem stimme ich zu\u00ab, teilte sich Direko mit. \u00bbWir sollten an Sigma Draconis oder Eta Cassiopeia ein Exempel statuieren. Wenn den anderen Raumkolonien deutlich vor Augen gef\u00fchrt wird, welch hohen Preis das nicht verfassungsgem\u00e4\u00dfe Streben nach Unabh\u00e4ngigkeit zur Folge hat, dann \u00fcberdenken die Politiker in den Koloniesystemen ihr Verhalten ganz sicher noch einmal\u00ab, befand er mit einer kalten Arroganz in der Stimme, die den \u00fcbrigen Anwesenden im Raum das Blut in den Adern gefrieren lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicholas Direko hatte einen schwarzen Teint, er war gro\u00dfgewachsen und besa\u00df eine muskul\u00f6se Statur. Die schwarzen Haare hatte er sehr kurz geschoren, und er wirkte eher wie ein Soldat als ein Politiker, obwohl er in seinem Anzug einen recht respektablen Eindruck hinterlie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Er galt als engster Vertrauter von Charles Walken, und jeder am Tisch wusste oder ahnte es zumindest, dass er auch dessen Augen und Ohren im Cologny House war. Allerdings war kaum einem bekannt, wie Direko in seine jetzige Position gekommen war, denn sein bisheriger Lebenslauf lie\u00df keinerlei politische Ambitionen erkennen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDas ist doch nicht Ihr Ernst\u00ab, meinte Sverrisson, wobei er sich erst gar nicht die M\u00fche machte, ein h\u00f6rbar ver\u00e4chtliches Schnauben zu unterdr\u00fccken. Der Verteidigungsminister machte aus seiner Verachtung, die er f\u00fcr den obersten Stabs- und Sicherheitschef des Pr\u00e4sidenten empfand, keinen Hehl. Das war gef\u00e4hrlich, aber Sverrisson war ein Mann von hoher pers\u00f6nlicher Integrit\u00e4t, allerdings auch schlau genug, um seine Position nicht zu sehr zu exponieren. Er schaute Shepard an. \u00bbJohn, du kannst nicht ernsthaft ein hartes milit\u00e4risches Vorgehen gegen diese beiden Systeme in Betracht ziehen. Wenn wir erst die Raumflotte und die Armee einsetzen, dann d\u00fcrfte das Verh\u00e4ltnis zwischen der Erde und den Kolonien endg\u00fcltig zerr\u00fcttet sein \u2013 wom\u00f6glich droht der UES gar ein B\u00fcrgerkrieg, dessen Sieger l\u00e4ngst nicht feststeht.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbEin Grund mehr mit harter Hand zuzuschlagen\u00ab, insistierte Fedonkin unbeirrt. \u00bbMachen wir den Raumkolonien sofort mit aller Entschiedenheit klar, was es bedeutet, sich gegen die Erde aufzulehnen, sodass sie es sich in der Zukunft zweimal \u00fcberlegen, nach Unabh\u00e4ngigkeit zu streben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbRichtig! Wir m\u00fcssen jetzt St\u00e4rke zeigen\u00ab, pflichtete Direko zu. \u00bbVerhandlungsbereitschaft w\u00e4re in der jetzigen Situation das v\u00f6llig falsche Signal an die Raumkolonien.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Hancock f\u00fchlte sich zusehends unwohl. Nur mit M\u00fche unterdr\u00fcckte sie den Drang, auf ihrem Stuhl hin und her zu rutschen. Das alles kam ihr inzwischen wie ein abgekartetes Spiel vor. Fedonkin und Direko schoben sich die Argumente gegenseitig zu, und schon an Shepards Gesichtsausdruck erkannte sie, dass er ihrer Haltung zustimmte, ja sie sogar seiner eigenen entsprach. Was im Grunde genommen schon seine Antrittsrede, die er vor einigen Wochen im Supremaneum gehalten hatte, deutlich erkennen lie\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie dachte ungern an diese Rede zur\u00fcck. Kurz zuvor war sie in einer schnellen, unscheinbaren Zeremonie zur Vizepr\u00e4sidentin ernannt worden, ohne von Shepard \u00fcber dessen wirkliche Ziele und Absichten informiert worden zu sein. Zwar hatte er ihr signalisiert, die Politik von Ethan Philips weiterf\u00fchren zu wollen, doch recht schnell wuchs in ihr die Erkenntnis, dass genau das Gegenteil der Fall zu sein schien. Nicht zum ersten Mal hatte sie den Eindruck, von Shepard hinters Licht gef\u00fchrt worden zu sein. Sie hatten keine politischen Schnittmengen, und er schien sie nur zu benutzen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Aber wozu? Zu welchem Zweck?<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Schon die Ausrufung des Kriegsrechts hatte sie missbilligt. Zu Anfang hatte sie sich noch nichts gedacht, und war eigentlich davon ausgegangen, dass es nicht lange dauern w\u00fcrde. Aber der Kongress und das Oberste Verfassungsgericht hatten die Verh\u00e4ngung des Kriegsrechts im Eiltempo durchgebracht, was sie sich einfach nicht so recht erkl\u00e4ren konnte. Alles ging so schnell vonstatten: die Au\u00dferkraftsetzung des Colony Acts, die vollkommen vorhersehbare erste Reaktion der Raumkolonien und schlie\u00dflich die Inkraftsetzung des Kriegsrechts, da die Einheit der UES nun auf dem Spiel stand.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn man es mit aller Sachlichkeit betrachtete, wirkte alles wie von langer Hand geplant. Aber sie sch\u00fcttelte innerlich den Kopf dar\u00fcber \u2013 das konnte, nein, das durfte nicht sein. Niemals wollte sie glauben, dass das h\u00f6chste Amt der UES so einfach zu korrumpieren war. Aber gleichzeitig musste sie zugeben, dass die sogenannten Beweise, die den Kolonien die Schuld am Attentat an Pr\u00e4sident Philips gaben, bestenfalls Indizien waren. Das auch noch die au\u00dferirdischen N\u2018dari \u2013 ein \u00fcberaus friedliches Volk von H\u00e4ndlerinnen \u2013 darin verwickelt sein sollte, konnte sie ebenfalls noch immer nicht glauben. Doch der breiten \u00d6ffentlichkeit schien das zu gen\u00fcgen \u2013 zumindest hier auf der Erde und in den Kernsystemen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dass die UES unter dem neuen Pr\u00e4sidenten John E. Shepard derart radikal die politische Ausrichtung zu \u00e4ndern schien, lie\u00df sie einfach extrem misstrauisch werden. Nicht zuletzt auch aufgrund der Anwesenheit von einem Kerl wie Nicholas Direko, zu dem Shepard bisher keinerlei Verbindungen gehabt hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Shepard r\u00e4usperte sich derweil in der Zwischenzeit. \u00bbSt\u00e4rke zu zeigen \u2013 das scheint mir jedenfalls eine gute Idee zu sein\u00ab, erkl\u00e4rte er. \u00bbWie sieht die Lage in den beiden Systemen eigentlich aus? Sie haben sich zwar f\u00fcr unabh\u00e4ngig erkl\u00e4rt, aber was wissen wir \u00fcber den Zustand der F\u00fcnften Flotte und den dort stationierten Armeeeinheiten?\u00ab Er sah Sverrisson direkt an. \u00bbAdmiral Toleman und General Schneider haben dort das Kommando, richtig, Carl?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDas stimmt, John\u00ab, antwortete der Verteidigungsminister. \u00bbDie Informationslage ist noch recht d\u00fcnn. Allerdings denke ich nicht, dass die F\u00fcnfte Flotte und Zw\u00f6lfte sowie Dreizehnte Kolonialarmee \u00fcbergelaufen sind, da die wenigstens Angeh\u00f6rigen dieser Flotten- und Truppenteile doch aus diesen Systemen selbst stammen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbWas bedeutet das?\u00ab, hakte Shepard nach.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDas wir im Grunde genommen nach wie vor die milit\u00e4rische Kontrolle \u00fcber diese Systeme innehaben\u00ab, stellte Sverrisson klar. \u00bbUnd sogar politisch ein enormes Gewicht besitzen d\u00fcrften. Immerhin haben beide Kolonien auch Systemgouverneure, die sich auch noch immer in Amt und W\u00fcrden befinden. Beide Systeme verf\u00fcgen demnach nicht \u00fcber eine tats\u00e4chliche De-facto-Unabh\u00e4ngigkeit. Der Bruch ist noch nicht vollzogen. Wenn wir das Richtige tun, dann k\u00f6nnen wir die Situation noch immer retten, ohne milit\u00e4rische Aktionen durchzuf\u00fchren.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p><em>Zu schade, Carl, dass aber genau dies das Ziel ist<\/em>, dachte Shepard. <em>Ohne einen b\u00fcrgerkriegs\u00e4hnlichen Zustand werden wir die Kolonien leider nicht zeitnah h\u00e4rter an die Kandare nehmen sowie die Gesetze und Richtlinien des Colony Acts endg\u00fcltig kassieren k\u00f6nnen. Aber die Einheit der UES, die letztlich nur mit einer starken Erde zu garantieren ist, kann nur gesichert werden, indem man den Raumkolonien ihre bisher stetig gewachsenen Autonomierechte deutlich beschneidet, um sie so wieder fester an die Erde zu binden. Das ist genau meine Auffassung, und deswegen muss es Krieg geben. Verhandlungen dauern einfach zu lange. Anders ist die Macht f\u00fcr die Erde nicht dauerhaft zu erhalten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDas sehe ich anders\u00ab, begann Fedonkin. \u00bbWenn wir jetzt klein beigeben, dann senden wir das grunds\u00e4tzlich falsche Signal an die Raumkolonien und bekommen es ganz sicher bald mit weiteren Revolten zu tun. Wir sollten jetzt f\u00fcr klare Verh\u00e4ltnisse sorgen. Initiieren wir ein Exempel. Lassen wir die F\u00fcnfte Flotte und die Zw\u00f6lfte Armee gegen die Aufst\u00e4ndischen von Sigma Draconis vorgehen. Machen wir allen Raumkolonien unmissverst\u00e4ndlich klar, dass sich die Erde nicht d\u00fcpieren l\u00e4sst, und beugen wir so neuerlichem unbotm\u00e4\u00dfigen Verhalten vor.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDas ist doch Wahnsinn\u00ab, sagte Hancock ungehalten. \u00bbWenn man Ihnen so zuh\u00f6rt, Wladimir Sergejewitsch, dann kann man den Eindruck gewinnen, das Sie mit allen Mitteln unbedingt einen Krieg gegen die Raumkolonien anstrengen wollen. Wobei ich mich schon fragen muss, warum dies so ist.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Sverrisson erschrak innerlich bei den offenen Worten von Hancock. Auch wenn es ihm eindeutig gefiel, sie so reden zu h\u00f6ren, zeigte es ihm doch, dass er sich nicht in ihr get\u00e4uscht hatte. Dennoch erkannte er, dass sie gerade dabei war, ihre Position zu stark zu exponieren, womit sie sich angreifbar machte. Was offensichtlich gef\u00e4hrlich war, da er selbst nicht richtig einsch\u00e4tzen konnte, wie Leute wie Direko darauf reagieren w\u00fcrden. Darum versetzte er ihr einen leichten Tritt gegen das Schienbein. Das war zwar nicht unbedingt nett, aber daf\u00fcr effizient.<\/p>\n\n\n\n<p>Sarah Hancock unterlie\u00df es tunlichst, darauf direkt zu reagieren. Sie verstand den Wink von Sverrisson, den sie l\u00e4ngst als ihren einzigen Verb\u00fcndeten hier am Tisch ausgemacht hatte \u2013 vielleicht sogar in der gesamten Regierung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbHier geht es um die Einheit und den Zusammenhalt der UES, ja um die Sicherheit der gesamten Menschheit\u00ab, mahnte Fedonkin an. \u00bbEine Sicherheit, die von den Raumkolonien willentlich aufs Spiel gesetzt wird, f\u00fcr irgendwelche selbsts\u00fcchtigen Ziele. Das d\u00fcrfen wir nicht zulassen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbRichtig, d\u00fcrfen wir nicht\u00ab, stimmte Shepard ihm zu, \u00bbund werden wir auch nicht\u00ab, entschied er gleich im Anschluss.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbWie darf ich das verstehen, Mister President?\u00ab, fragte Hancock. \u00bbWollen Sie etwa milit\u00e4risch gegen die beiden Koloniesysteme vorgehen?\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbJa, genau, das werde ich autorisieren\u00ab, antwortete Shepard in aller Zufriedenheit. \u00bbDas Kriegsrecht wurde \u00fcber das gesamte UES-Raumgebiet verh\u00e4ngt. Sigma Draconis und Eta Cassiopeia versto\u00dfen bereits dagegen. Die \u00f6rtlich stationierten Truppen haben daher das Recht, dagegen vorzugehen.\u00ab Er wandte sich Sverrisson zu. \u00bbCarl, General Schneider und Admiral Toleman sollen sich abstimmen und eine gemeinsame Strategie festlegen, um die Revolte in den beiden Systemen niederzuschlagen. Und sollten sich die politischen und zivilen Vertreter dieser Kolonien nicht einsichtig zeigen, ist maximaler Waffeneinsatz hiermit autorisiert und auch anzuwenden.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Sverrisson konnte nicht sagen, dass er damit einverstanden war \u2013 das war er n\u00e4mlich absolut nicht. Er versp\u00fcrte einen starken inneren Drang, seinen Ministerposten mit sofortiger Wirkung zur Verf\u00fcgung zu stellen und zur\u00fcckzutreten. Aber dies h\u00e4tte bedeutet, dass er den wahren Vorg\u00e4ngen \u2013 und vor allem den Strippenziehern im Hintergrund, bei denen die F\u00e4den zusammenliefen \u2013 nicht auf die Spur kam. Doch genau das wollte er. Also musste er sein Amt behalten, selbst wenn dies bedeutete, dass er seine Zustimmung zu Aktionen geben musste, die ihm deutlich missfielen.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbIch werde Toleman und Schneider informieren, John\u00ab, sagte er schlie\u00dflich nach einer kurzen Pause. \u00bbAuch werde ich die \u00fcbrigen Flotten- und Armeeeinheiten in Alarmbereitschaft versetzen, f\u00fcr den Fall, dass weitere Kolonien dem Beispiel der Sigma- und Eta-Kolonien folgen wollen. Die Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen aus diesen Systemen wurden bereits vom Dienst suspendiert und interniert oder werden genauestens durchleuchtet, damit man ihre Loyalit\u00e4ten feststellen kann\u00ab, kam er Shepard entgegen \u2013 nicht weil er es f\u00fcr gut befand, sondern weil diese Entscheidungen ohnehin getroffen worden w\u00e4ren, und das auch ohne ihn.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbSehr gut, Carl\u00ab, zeigte sich Shepard erfreut. Er schien froh dar\u00fcber zu sein, dass es keine weitere Konfrontation geben w\u00fcrde. \u00bbAuf diese Weise sollte die Revolte schnell unterdr\u00fcckt werden k\u00f6nnen.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbBleibt nur noch die Frage, wie wir weiter mit den N\u2018dari verfahren wollen\u00ab, begann Direko. \u00bbViele haben das Raumgebiet der UES ihrer Weisung entsprechend verlassen, Mister President, aber noch befinden sich mehrere Zehntausend auf unserem Territorium.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDie N\u2018dari haben noch eine Woche\u00ab, sagte Shepard, womit er darauf anspielte, dass er den N\u2018dari in seiner Neujahrsansprache eine Frist von zwei Wochen gegeben hatte, um das UES-Territorium zu verlassen. \u00bbSollten sich danach noch welche in unserem Raumgebiet aufhalten, dann werden sie umgehend interniert und solange festgehalten, bis sich die Matriarchinnen bei uns in aller Form entschuldigt haben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbAber Mister President\u00ab, nahm Hancock wieder das Wort an sich. \u00bbIst es wirklich ratsam, dass wir uns neben den Kolonien ein weiteres Problem, noch dazu mit einem au\u00dferirdischen Volk, aufbauen. Die N\u2018dari sind doch seit jeher ein Volk, das der UES stets positiv gegen\u00fcbersteht. Es leuchtet mir \u00fcberhaupt nicht ein, warum sich diese Haltung zwischenzeitlich ge\u00e4ndert haben sollte.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDie Beweise sprechen eine deutliche Sprache, Sarah\u00ab, erwiderte Shepard. \u00bbDie N\u2018dari haben der Freedom League Organization \u2013 die f\u00fcr das Attentat auf Ethan Philips verantwortlich ist &#8211; Waffen geliefert. Das steht zweifelsfrei fest.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbKann ich besagte Beweise einsehen?\u00ab, fragte sie ernst.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbNicht zum jetzigen Zeitpunkt.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbAber&nbsp;\u2026\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbNein!\u00ab, fuhr Shepard sie lautstark an. Er atmete tief durch, bis er sich wieder beruhigt hatte. \u00bbIn ein paar Wochen werden die Beweise der \u00d6ffentlichkeit zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Dann kann sich jeder selbst ein Bild machen. Bis dahin will ich aber nichts mehr dar\u00fcber h\u00f6ren. Haben Sie das verstanden, Sarah?\u00ab, fragte er, wobei er sie eindringlich aus zu Schlitzen geformten Augen ansah.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie unterdr\u00fcckte nur m\u00fchevoll ein Schnauben. \u00bbJa, Mister President\u00ab, gab sie klein bei, wobei sie einen Blick auf den ihr direkt gegen\u00fcbersitzenden Direko erhaschte, der ihr offen ein dreckiges und gleichzeitig triumphierendes Lachen zuwarf. <em>Verdammter Bastard!,<\/em> war das Einzige, was ihr in diesem Moment durch den Kopf ging. Was noch dazu nicht allein auf Direko allein gem\u00fcnzt war, sondern auch auf Shepard, den sie mittlerweile als einen ebenso gef\u00e4hrlichen Menschen einstufte, wie es sein Stabschef zweifelsohne bereits war.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie empfand ihr eigenes Verhalten im Prinzip als zu zaghaft, aber nach der Aktion von Sverrisson hielt sie es f\u00fcr kl\u00fcger, sich zur\u00fcckzuhalten. Selbst wenn dies bedeutete, erst einmal politische Entscheidungen mitzutragen, die nat\u00fcrlich nicht ihren pers\u00f6nlichen \u00dcberzeugungen entsprachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Milit\u00e4raktion gegen Sigma Draconis und Eta Cassiopeia hielt sie f\u00fcr furchtbar, aber auch die Ausweisung der N\u2018dari war in ihren Augen ein Fehler.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbWie verhalten wir uns also im Fall der N\u2018dari?\u00ab, wollte Sverrisson zwischenzeitlich wissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Shepard zuckte mit dem Schultern. \u00bbSolange die N\u2018dari sich nicht in aller Form entschuldigt haben, werden alle diplomatischen Kontakte eingefroren. Botschafterin Delacroix wird zur\u00fcckgerufen und unsere Botschaft auf Narai wenigstens vor\u00fcbergehend geschlossen.\u00ab Er sagte dies mit einer Ruhe in der Stimme, die ihn selbst fast schon be\u00e4ngstigte, denn die Folgen waren im Grunde genommen unabsehbar. Ihm war bewusst, dass die N\u2018dari eigentlich schon immer enge Freunde der Menschen waren. Aber Walken hatte ihm diesbez\u00fcglich eine klare Weisung erteilt. Solange die innenpolitische Lage nicht voll und ganz unter Kontrolle war, sollte und konnte er die Anfragen der N\u2018dari-Botschafterin Lelana Ta\u2018Lor ignorieren, die ohnehin die Erde in sp\u00e4testens einer Woche verlassen haben musste, wenn sie nicht interniert werden wollte. Damit konnte er selbst gut leben, denn auch seiner Meinung nach mussten die Raumkolonien zuerst wieder ruhiggestellt werden, bevor man sich mit anderen Themen besch\u00e4ftigen konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbHoffentlich hat das keinen au\u00dfenpolitischen Schneeballeffekt zur Folge\u00ab, gab Sarah sogleich zu bedenken. \u00bbImmerhin sind die Vadai und die Si-Ral mit den N\u2018dari eng verbunden. Das Letzte, was wir gebrauchen k\u00f6nnen, w\u00e4re, wenn die UES au\u00dfenpolitisch isoliert wird.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbWie ich es schon einmal gesagt habe, Sarah, ist dies doch nur von vor\u00fcbergehender Natur. Die N\u2018dari werden sicher einlenken, da bin ich mir sicher\u00ab, erkl\u00e4rte Shepard seine Haltung.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbUnd wenn nicht?\u00ab, hakte Sarah nach.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbDamit besch\u00e4ftigen wir uns, wenn sich die Dinge auch tats\u00e4chlich in so eine negative Richtung entwickeln sollten \u2013 was ich aber nicht glaube\u00ab, erwiderte der Pr\u00e4sident.<\/p>\n\n\n\n<p>Sarah konnte es nicht glauben. Die UES schien unter Shepard eine Art von Amoklauf zu veranstalten, wobei sie sich anschickte, nach allen Seiten austeilen zu wollen. Anders konnte sie es nicht beschreiben. Wobei sie sich immer noch fragte, woher dies alles so pl\u00f6tzlich gekommen war.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit dem Tod von Ethan Philips waren nahezu alle seine politischen Wegbegleiter in den vergangenen vier Wochen durch Shepard-Vertraute ersetzt worden. Selbst so patente Leute wie Dafina Jensen oder Ken Tamura wollte der neue Pr\u00e4sident nicht an seiner Seite wissen. \u00dcber das Warum konnte sie nur spekulieren.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ich brauche mehr Hintergrundinformationen<\/em>, erkannte sie.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00bbSonst noch Fragen?\u00ab, erkundigte sich Shepard, der Hancocks Schweigen als stille Zustimmung interpretierte, wobei er alle der Reihe nach kurz ansah. \u00bbKeine. Also gut\u00ab, fuhr er fort, nachdem niemand sich gemeldet hatte. \u00bbWir treffen uns wieder, sobald die ersten milit\u00e4rischen Aktionen in Sigma Draconis angelaufen sind. Bis dahin verbleiben wir so, wie wir es gerade besprochen haben.\u00ab<\/p>\n\n\n\n<p>Alle erhoben sich, wobei Shepard und Direko allerdings nahe dem Schreibtisch blieben, w\u00e4hrend Hancock, Sverrisson und Fedonkin das Blue Office verlie\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sarah h\u00e4tte sich lieber mit Sverrisson kurzgeschlossen, denn schlie\u00dflich war er der Einzige, den sie am ehesten als Verb\u00fcndeten ansehen konnte. Aber die forschenden Blicke von Shepard und Direko richtig deutend, die schwer auf ihr lasteten, unterlie\u00df sie es f\u00fcr den Moment, sich mit dem Verteidigungsminister zu besprechen. Daf\u00fcr war schlie\u00dflich sp\u00e4ter auch noch Zeit \u2013 so dachte sie wenigstens.<\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Ende von Kapitel Eins von M&amp;F4: Verlorene Tr\u00e4ume<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Alle Rechte vorbehalten<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M&amp;F4: VERLORENE TR\u00c4UME 1 Genf, ECT Cologny House, Blue Office Januar 2356 (ESZ) Pr\u00e4sident John Earl Shepard, ein Mann von beachtlichen K\u00f6rperma\u00dfen und Augen, in denen etwas Verschlagenes zu wohnen schien, ging nachdenklich auf und ab, w\u00e4hrend ihn die Personen, &hellip; <a href=\"http:\/\/www.matthias-hofmann.info\/?page_id=1433\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":0,"parent":29,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-1433","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.matthias-hofmann.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1433","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.matthias-hofmann.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.matthias-hofmann.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.matthias-hofmann.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.matthias-hofmann.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1433"}],"version-history":[{"count":3,"href":"http:\/\/www.matthias-hofmann.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1433\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1436,"href":"http:\/\/www.matthias-hofmann.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/1433\/revisions\/1436"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.matthias-hofmann.info\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/29"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.matthias-hofmann.info\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1433"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}